
Projekt
Was ist der Mensch?
Zwölf Spaziergänge führen durch grundlegende Dimensionen des Menschseins: von Heimat, Sicherheit und Lust über Körper und Arbeit bis zu Selbsterkenntnis, Ganzheit und Kosmos.
Wer bin ich? Was brauche ich? Was verbindet mich mit anderen Menschen? Und welche Rolle spiele ich in der Welt, in der ich lebe?
In der Frage „Was ist der Mensch?“ bündeln sich für Immanuel Kant die großen Fragen der Philosophie. Denn immer ist es der Mensch, der fragt: nach Erkenntnis und Verantwortung, nach Hoffnung und Sinn, nach anderen Menschen, nach der Natur und nach dem Kosmos. Er stellt diese Fragen als körperliches Wesen, in Beziehungen und innerhalb einer Welt, deren Teil er selbst ist.
Das Anthropologie-Projekt führt über menschliche Grundbedürfnisse zu grundlegenden Dimensionen des Menschseins. Die Themen sind am Körper verortet und dadurch anschaulich und greifbar. Zugleich öffnen sie einen philosophischen Weg, der das eigene Erleben mit Menschen über Zeiten, Kulturen und Räume hinweg verbindet.
Wenn Menschen sich selbst, andere und das Gemeinsame besser verstehen, können kognitive und affektive Empathie wachsen. Dieses Verständnis kann helfen, Entscheidungen bewusster zu treffen, Beziehungen verantwortungsvoll zu gestalten und den eigenen Platz in der Welt genauer wahrzunehmen.
Vom Boden bis zum Kosmos
Die innere Ordnung des Projekts orientiert sich am menschlichen Körper. Sieben Ebenen bilden die Tiefenstruktur; zwölf Themen entfalten sie philosophisch. Die Chakren dienen dabei als Analogie und körperliches Orientierungssystem. Die zwölf Begriffe sind die eigenständige anthropologische Ausarbeitung des Projekts.
Der Weg beginnt unterhalb der Füße mit der Heimat. Er führt über Verwurzelung, Vitalität und Körpermitte zum Herzen, zur eigenen Stimme und zum Bewusstsein. Ganzheit und Kosmos öffnen schließlich den Blick über den einzelnen Menschen hinaus.
Ein Zusammenhang · verschiedene Zugänge
Die Inhalte sind mit ihren Anwendungen und ihrer Entstehung verbunden. Bücher, digitale Zugänge und Musik ermöglichen eigenständige Vertiefung. Veranstaltungen eröffnen gemeinsames Denken und Erleben. Partner tragen einzelne Schritte mit. Der Entstehungsweg zeigt, wie aus Photographien, philosophischer Arbeit und persönlicher Erfahrung ein zusammenhängendes Projekt wurde.
Was ist der Mensch? Eine endgültige Antwort wird kein einzelnes Buch geben. Die zwölf Spaziergänge eröffnen einen geordneten Weg, auf dem Wahrnehmung, philosophische Überlieferung und eigenes Denken zusammenkommen.